abwegig.

14. Mai 2012
von Freddi
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Von Wunden und Randerscheinungen.

Lass mich in Ruhe! Geh mir aus dem Weg! Das hilft alles doch rein gar nichts… schreib mich nicht an… Alles was du sagst, ist nur Salz, Schwefel und Säure für mich. Ich will dich hören, dich berühren, dich genießen, aber es tut so weh wenn du vor mir stehst und ich weiß, dass ich all das nicht mehr habe.

Ich schreie den Schmerz heraus. Versuche das Gebrüll der Gedanken in meinem Kopf zu übertönen. Doch mit der Zeit wird meine Stimme heiser und ich bin gezwungen dem Wirbelsturm zuzuhören. Ich hätte dir die Welt zu Füßen gelegt, alles getan um dich glücklich zu machen. Doch stand die ganze Zeit meine eigene Unsicherheit im Weg und als ich sie endlich überwunden hatte, da warst du weg. Einfach so. Die Chance habe ich um Sekunden verpasst. So ein minimales Fragment das gefehlt hat. Und die ganze Zeit denke ich darüber nach, was hätte sein können, wenn ich mich nur ein bisschen schneller aufgerappelt hatte. Scheiß Timing. Dieses Gefühl der verpassten Chance macht mich verrückt. Ich verfalle den Gedanken, dass nur ein kleines bisschen alles gerettet hätte und könnte mich selbst dafür steinigen. Ich zerreiße mich selbst. Meine Gedanken werden zu Rasiermessern, deren Schmerz so unfassbar unwirklich ist.
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10. Mai 2012
von Freddi
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Gedankendeponie Song Contest 2012: Vorentscheid für Zypern.

Wieder einmal ist es soweit: Konna bietet mit seinem Gedankendeponie Song Contest das Kontrastprogramm zum Eurovision Song Contest, indem er Blogger ein Land aussuchen lässt, welche dann für dieses Land versuchen einen würdigen Vertreter zu finden. Seit 2 Jahren findet dieser Contest statt und seit 2 Jahren bin auch ich mit dabei. Nachdem ich 2010 aus Mangel an übriggebliebenen Alternativen gezwungen war Malta zu nehmen und einen mehr als respektablen dritten Platz erlangen konnte, entschied ich mich dazu, zukünftig als Anwalt der Underdogs zu fungieren und unscheinbare Länder zum Erfolg zu führen. Mit San Marino ist mir letztes Jahr nur ein Mittelfeldplatz gelungen, aber dieses Jahr versuche ich die Musikwelt der Blogger um Zypern zu erweitern. Zypern ist den Meisten wohl nur aufgrund des Konflikts um die Spaltung des Landes und als Urlaubsziel bekannt. Jedoch hat die Insel auch eine sehr interessante Musikszene, die ich nun also versuche bekannter zu machen.

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24. April 2012
von Freddi
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Einmal mit Gefühl, bitte!

Es wird einem immer wieder gesagt, dass man stark sein soll. “Halte durch!” lautet die Devise und wird auf alles angewandt, was da des Weges kommt. Gefühlstechnisch sollen wir Drohnen sein. Nicht verletzlich, nach außen hin perfekt und immer gut gelaunt. Mit Trauer oder schlechter Laune können wir nicht umgehen, vor allem nicht, wenn sie uns von Anderen herangetragen wird. Emotional sollen wir uns selbst verkrüppeln, damit ja keiner merkt, dass wir auch mal schwach sind. Bei manchen Leuten mag das gut gehen. Ich beneide jene Menschen, auch wenn ich mich frage, ob ich so sein will.

Ich kann das nicht… “stark sein”. Besonders aktuell fällt es mir wirklich schwer mich zusammenzureißen und meine Gefühle unter dem Deckmantel des immer Fröhlichen zu lassen. Wenn zuviel zusammenkommt, dann zerbreche ich an dieser Fassade. Nicht nur vor Freunden und Verwandten, sondern auch im allgemeinen öffentlichen Auftreten. Ich brauche ein Ventil, bei dem ich meine Trauer, meine Sorgen und einfach im Allgemeinen meine Gefühle herauslasse. Ihr kriegt es durch Twitter oder an dieser Stelle mit. Und besonders auf Twitter bemerke ich, wie wenig Leute mit sowas umgehen können. Seit ein paar Tagen äußere ich recht häufig, dass es mir aktuell schlecht geht und seit ein paar Tagen verliere ich stetig Follower. Das ist traurig und ein Beweis dafür, dass viele Leute nicht damit umgehen können, wenn jemand seine Trauer äußert.

Ich kann mich jedenfalls aktuell nicht mehr hinter der Fassade verstecken, die ich versucht habe aufrecht zu erhalten. “Stark sein”, das geht gerade einfach nicht mehr. Ich will alles herausschreien, mir Luft verschaffen. Ich weine, versinke in Gedanken, kann nicht mehr schlafen und fühle mich einfach mies. Jedem von uns geht es so. Irgendwann in seinem Leben hatte jeder den Punkt, an dem er es aus eigener Kraft nicht mehr geschafft hat sich aufzuraffen. Ich habe zum Glück sehr gute Freunde, die mir immer wieder in den Arsch treten, mir zuhören und mich wieder hinstellen. Aber dennoch kann ich mich darauf natürlich nicht immer verlassen – Jene Personen haben ja auch ihr eigenes Leben – und das ist der Moment an dem ich mich auf andere Ventile konzentriere und eines davon ist eben Twitter.

Ich verstehe diese Distanz zu Gefühlen nicht. Das habe ich auch vor ein paar Monaten schon nicht, zu einem Zeitpunkt an dem es mir deutlich besser ging als jetzt. Warum sind wir nicht in der Lage auf Gefühle einzugehen, geschweige denn unsere eigene Schwäche einzugestehen. Nicht alle sind so, das muss ich mal klarstellen. Viele Leute setzen sich mit mir auseinander, versuchen mir zuzusprechen und die richtigen Worte zu finden. Hören mir zu. Ich danke euch allen für soviel Geduld!

Dem Rest bleibt mir nur zu sagen: Denkt doch bitte mal darüber nach, wie ihr euch in solchen Situationen fühlt. Wir können nicht immer stark sein… zum Glück nicht. Negative Gefühle sind genauso Teil von uns wie die positiven. Zeigt mal Gefühle. Und sei es nur, dass ihr auf Andere zugeht. Die brauchen in dem Moment vielleicht einfach nur die Antwort “Hey… alles wird wieder gut!”.

13. April 2012
von Freddi
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…und jetzt?

Einfach mal neu starten. Den Kopf ausblasen, alles herauslassen, Gedanken ignorieren und endlich mal wieder frei sein. Wo stehe ich eigentlich? Wer bin ich überhaupt? Und wer will ich denn sein?

Wer bin ich in 5 Jahren, eine Frage, die mich schon mein ganzes Leben umtreibt. Immer der Wunsch nach Perfektion, aber das Wissen im Hinterkopf, dass ich Perfektion nie erreichen kann, vielleicht auch nie erreichen will. Was sind meine Ziele im Leben? Was macht mich eigentlich glücklich?

Viel hat sich getan in der letzten Zeit. Vieles, was ich gar nicht begreifen kann, oder begreifen will. Ich stehe zu all meinen Entscheidungen und Taten, auf die ich teilweise nicht wirklich stolz bin, aber bin mir immer noch unsicher, was ich eigentlich zu tun habe. Ich suche nach Glück. Nach Freunden, Liebe, Erfolg und vor allem nach Freude. Nicht, dass ich einen Grund dazu hätte, aber glücklich bin ich nicht. Auch nicht unglücklich, sondern einfach dazwischen. In der Mitte der Gefühlsebene, auf der ich nicht weiß, was ich machen kann, damit es mir besser geht, aber auch nichts machen will, aus Angst, dass ich unglücklich werde.

Ich schaue mich um und fühle mich irgendwie einsam, dabei habe ich doch Freunde in Mengen. Leute, auf die ich mich vollkommen verlassen kann. Wo kommt dieses Bedürfnis nach noch viel mehr überhaupt her? Warum kann ich nicht das, was ich habe auch wertschätzen, den Moment genießen, mich hinsetzen und einfach lächeln? Meine Gedanken schweifen immer wieder ab und fokussieren das, was ich nicht habe, nach dem sich mein Körper sehnt. Aber was fehlt mir denn? Leidenschaft? Sich einfach fallen lassen?

Ich betrachte meine Vergangenheit und stelle fest, dass ich viele Fehler gemacht, Schmerz und Unglück erfahren und verteilt habe. Eigentlich sollte es mir fantastisch gehen. Ich sollte all das, was ich erreicht und erlebt habe umarmen und den Stellenwert zuweisen, den all das verdient hat, aber dennoch sitze ich hier, schaue mich im Spiegel an und frage mich, was eigentlich passiert ist.

Ich schaue immer noch optimistisch in die Zukunft. Ich weiß, dass da noch verdammt viel auf mich wartet, auf das ich mich freuen kann. Ich will nicht zurück zu irgendeinem Punkt in meiner Vergangenheit. Die ist abgeschlossen und ich werde zu einem neuen Menschen. Aber ich habe auch Angst vor dem, was kommt, was ich noch an Schmerzen erleben muss, was ich noch an Einsamkeit zu erfahren habe, all das, was wohl noch passieren wird.

Ich bin nicht der, der ich sein wollte. Ich stehe nicht an dem Punkt, an dem ich stehen wollte. Ich habe nicht das, was ich haben wollte. Aber wer Anderes sein, will ich das überhaupt? Kann ich das?

Ich suche nach Kraft mich aufzuraffen und mir Ziele zu setzen, die ich auch erreichen kann. Ich will eigentlich nur wieder komplett glücklich sein. Nicht nur dieses temporäre Glück, wenn ich unter Leuten und mal nicht mit meinen Gedanken alleine bin. Ist das zuviel verlangt?

18. März 2012
von Freddi
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[52 Games] Thema 07: Sex

Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In 52 Games geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der siebten Woche lautet: Sex.

Wir hatten ein Geheimnis. Wir fühlten uns schuldig bei dem was wir taten und so richtig verstanden wir es auch nicht. Verstohlene Blicke. Bloß leise sein. Ist die Zimmertür auch wirklich zu? Verdammt… hat uns jemand gehört? Das gibt Ärger, wenn wir erwischt werden. Wie machen wir denn jetzt weiter?

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4. März 2012
von Freddi
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[52 Games] Thema 05: Prüfung

Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In 52 Games geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der fünften Woche lautet: Prüfung.
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27. Februar 2012
von Freddi
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[52 Games] Thema 04: Minimalismus

Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In 52 Games geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der vierten Woche lautet: Minimalismus.
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18. Februar 2012
von Freddi
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[52 Games] Thema 03: Natur

Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In 52 Games geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der dritten Woche lautet: Natur.
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8. Februar 2012
von Freddi
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[52 Games] Thema 02: Kälte

Wieder geht es um Games. Da das Projekt 52 Games aber auf Zockwork Orange stattfindet, dass ja nicht nur von mir, sondern auch von 5 Anderen befüllt wird, bleibt mir wohl nichts übrig, als auf dieses Blog auszuweichen. Kurze Erklärung: In 52 Games geht es darum, wöchentlich ein Spiel unter einem bestimmten Begriff vorzustellen. Das Thema der zweiten Woche lautet: Kälte.
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