Lange habe ich hier nicht mehr gebloggt, mein letzter Beitrag liegt nun auch schon 3 Monate zurück. Im Moment befinde ich mich einfach in einer sehr, sehr stressigen Phase und jegliche Energie die ich zum bloggen habe geht für Zockwork Orange drauf, welches sich im Moment angenehm prächtig entwickelt. Wenn alles gut läuft, werde ich in weniger als einem Monat in Bochum sein und dann im Master of Education weiterstudieren, aber bis dahin gilt es noch einiges zu erledigen.
Was mir derzeit am Meisten fehlt ist Freizeit für mich persönlich, welche ich nicht hoch genug einschätzen kann, aber auch mit viel Stress und Aufgaben im Kopf versuche ich hin und wieder mal eine Auszeit zu nehmen, was nicht immer leicht fällt, aber nötig ist um Energie zu sammeln. Aus diesem Grund möchte ich euch mal 5 Tipps geben, wie ich meinen stressigen Alltag etwas angenehmer gestalte. Das funktioniert bei mir sehr gut, kann aber natürlich von Person zu Person andere Effekte haben – Nehmt die Tipps also als Anregung und nicht als Bedienungshandbuch für euer Leben!
1. 20-Minuten Schlaf
Eigentlich der Klassiker unter den Entspannungstipps, auch Manager-Schlaf genannt, bedeutet eigentlich nur, dass ich mir ruhige Musik (Chopin ist dort mein Liebling) anschalte, mich ins Bett lege und 20 Minuten die Augen schließe. Meistens döse ich dabei ein, manchmal kommt es auch vor, dass ich wirklich nur die Augen schließe. Diese 20 Minuten Abschalten helfen mir mich auf die zukünftigen Aufgaben zu konzentrieren und lassen einen einfach mal runterkommen. Versucht nicht um jeden Preis zu schlafen, weil das eh nicht funktioniert, sondern legt euch einfach hin, konzentriert euch auf die Musik und schließt die Augen – das reicht!
2. Abrocken
Hierbei handelt es sich um eine sehr viel schnellere Möglichkeit Energie zu tanken: Ich suche mir ein Lied aus, welches mir sehr gut gefällt (Hauptsache es ist laut und lebhaft), drehe die Boxen auf und rocke einfach ab. Natürlich schließe ich hierbei die Jalousien, sodass ich mich nicht zurück halten muss – Probiert es aus und denkt euch nicht, dass es peinlich ist: So was macht ihr jedes mal wenn ihr in der Disco seid, also warum nicht in den eigenen 4 Wänden? Um Johnossi zu zitieren:
But you, and you, and you and you/
you’re just a animal developed into/
You and you and you and you/
a monkey needs to dance so do you
3. Früh schlafen
Auch etwas, was viel zu selten beherzigt wird: Irgendwann ist der Kopf einfach nicht mehr in der Lage Informationen zu bearbeiten und auch der Körper macht schlapp. Meist merkt man es daran, dass man unkonzientriert wird und anfängt Fehler zu machen, wo man vorher souverän gearbeitet hat. Die Meisten greifen nun zu Kaffee oder anderen Wachmachern und versuchen das Körpergefühl auszuschalten. Hört einfach mal auf euren Körper, der nicht ohne Grund einfach vollkommen überarbeitet ist. Ihr werdet sehen: Nach einer Nacht voller Schlaf werdet ihr die Sachen, die euch am Abend den Kopf zerbrechen, am nächsten Morgen ohne Probleme meistern. Natürlich gibt es Momente wo man das nicht beherzigen kann, wenn bspw. die Deadline am nächsten Tag ist (Ich komme selber zu häufig in diese Situation) – Aber wenn ihr noch Zeit und Ruhe habt, dann gibt es keinen Grund, sich selbst diese Ruhe nicht zu gönnen!
4. Bittet um Aufschub
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, aber es erspart einem viel Mühe. Die meisten Leute reagieren sehr verständnisvoll auf die Bitte eine Deadline nach hinten zu verschieben, wenn man momentan im Stress ist. Probiert es einfach aus, denn fragen kostet schließlich nichts und ihr werdet sehen: Mit einer Woche mehr Zeit arbeitet es sich sehr viel angenehmer!
5. Lasst eure Wohnung verkommen
Zum Aufräumen und Saubermachen ist nach der Arbeit immer noch Zeit. Wer mich kennt, der weiß, dass ich sowieso Probleme habe meine eigenen 4 Wände richtig sauber zu halten, aber während solcher Arbeitsphasen werde ich zu einem richtigen Messie, aber ich fühle mich wohl, solange nicht alles voller Essen und Müll steht. Die Einstellung, dass mir das Aussehen meines Zimmers egal ist, erspart mir viel Freizeitstress, vor allem da ich weiß, dass Freunde die mich besuchen mit Verständnis reagieren (Wer kennt das schließlich nicht?). Mit diesem Tipp widerspreche ich sicherlich der Ansicht, dass ein sauberer Arbeitsplatz der Effizienz dient, aber ich hab für mich festgestellt, dass ein übertriebener Ordnungssinn nur hinderlich ist, weil ich meine kostbare Zeit fürs Aufräumen verschwende. Ausserdem gibt es doch nichts Schöneres, als nach getaner Arbeit die plötzlich überschüssige Energie im Aufräumen zu verwenden!
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Ich weiß, dass ich hier nicht den heiligen Gral der Entspannung propagiere, aber denkt mal über diese Tipps nach und vielleicht findet ihr ja die eine oder andere Anregung, wie ihr euren eigenen Alltag angenehmer gestalten könnt – Vergesst vor allem eine Sache nicht: Gönnt euch Spaß und belohnt euch für erledigte Aufgaben!
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