8. Dezember 2010
von Freddi
2 Kommentare
Mein letzter Artikel war scheinbar nicht nur “Bild-Zeitungs-Niveau” sondern auch “dumm” (zumindest meine Meinung die ich darin vertrete). So zwei Wortmeldungen die ich dazu erhalten habe. Der Artikel war sicherlich qualitativ nicht überragend und auch die Argumentation holprig, was ich auch gerne zugebe. Da 140 Zeichen auf Twitter aber eindeutig zu wenig sind um den Artikel zu erklären, habe ich mich jetzt entschlossen das an dieser Stelle zu tun.
Ich habe in vielen Jahren mich immer wieder mit der Diskussion auseinandersetzen müssen, was denn jetzt besser sein, Apple oder Windows. Für diese Frage gibt es natürlich keine eindeutige Antwort, denn je nach Betätigungsfeld gibt es unterschiedliche Gründe, das Eine dem Anderen vorzuziehen. Was mir aber immer wieder aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass ich als Windows-Nutzer immer den selben Argumenten ausgesetzt war, dass Windows langsam und unstabil war. “War” ist in diesem Zusammenhang die richtige Wortwahl, weil sich das System inzwischen berappelt hat, aber das alte Argument immer noch gerne und häufig genutzt wird. Dass ich abgedroschene und holprige Argumente verwendet habe, liegt wohl an der Tatsache, dass mir das inzwischen gehörig auf die Nerven geht. Auch neige ich in der Sache dazu das sektoide Verhalten der Anhänger von Apple auf die Produkte zu reflektieren, was sicherlich nicht korrekt ist. ((Wobei man sagen muss, dass die Firma dieses Verhalten bewusst triggert.))
Ich bin mir inzwischen bewusst, dass ich in meinem Artikel massenweise Stereotypen verwendet habe und damit dem Dialog nicht geholfen habe, dass ich pauschal vorgehe habe ich aber bereits im Artikel gesagt. Was ich mir eigentlich erhofft hatte, war eine Stellungnahme dazu, warum es micht nervt, dass Apple-Produkte in der Regel mit “OMG, die Weltrevolution ist da” kommentiert werden. Herausgekommen ist ein platter und unreflektiver Beitrag zu der Debatte, für den ich mich entschuldigen möchte.
Nun stehe ich da und hab einen Beitrag, auf den ich nach der Veröffentlichung nicht mehr so stolz bin, wie kurz zuvor. Was mache ich damit? Löschen? Nee, von sowas halte ich nicht soviel, da ich auch zu meinen Fehltritten stehen möchte. Deswegen habe ich mich zu dieser Stellungnahme entschieden und hoffe, dass ich ein wenig erklärt habe, warum ich mich zu dem Artikel habe hinreissen lassen.