Nach einer längeren Pause vom Projekt Hörsturz melde ich mich dann doch wieder mal zurück. Heute etwas kurz angebunden, da die Deadline der Runde jeden Moment ablaufen müsse und ich auf jeden Fall noch dabei sein will. Also geht’s direkt los mit Runde 54, einer Sonderrunde mit dem Thema “Liveversionen”:
Pflichtsongs
Heywood Banks – Yeah Toast
(von Mars)
Irgendein Typ hämmert auf einem Toaster herum und singt über seine Liebe zum Toastbrot: Klingt merkwürdig, ist es auch. Heywood Banks war mir schon vorher bekannt, aber ich mochte ihn auch vor diesem Video nicht wirklich. Sein Humor wirkt zu gezwungen und außerdem gehen Comedians, die über ihre eigenen Witze lachen so gar nicht. Der Beat (oder was auch immer) ist aber dann doch recht catchy, weswegen es immerhin noch 3 von 10 Punkten gibt.
The Wombats – Techno Fan (Live at Glastonbury 2011)
(von JuliaL49)
The Wombats sind auch ziemliche Festivalhuren. Auf jedem zweiten Festival, dessen Programm ich mir angucke, sind die drei Briten vertreten, aber sie sind live auch echt sehenswert. Techno Fan mag ich in der Studio-Version überhaupt nicht, live macht es aber eine Menge her. Schöner, straighter britischer Indie-Rock, ohne wirklich große Überraschungen: 8 von 10 Punkten.
State Radio – Mansin Humanity
(von Michael)
Yeah, dreckige Gitarren! Ähh… meh, schräger Gesang. Die instrumentale Begleitung gefällt mir, der Sänger nicht. 5 von 10 Punkten.
Btw: Gibt es kein Gesetz, dass es Musikern unter Todesstrafe verbietet Nirvana-Shirts zu tragen? Sinnvoll wäre es so langsam mal.
Placebo with Frank Black – Where is my Mind
(von Gondorff)
Placebo: Guut! Frank Black: Guut! Where is my mind: Guut! 10 von 10 Punkten. Einfach genial.
Blood Red Shoes – Surf Song
(von Konzertheld)
Schade dass die Qualität des Videos und damit auch die des Tons so schlecht ist: Das Lied macht echt Spaß zu hören. Schöner instrumentaler Punk. Einfach und dreckig, wie es sein muss. 9 von 10 Punkten.
Talk Talk – Chameleon Day / Living in Another World (Live at Montreux)
(von dehkah)
Noch mehr Briten. War das Thema der Sonderrunde “Britische Musik”? Anyways: Talk Talk ist ein klassisches Beispiel einer Band, die fast alleine vom Sänger lebt. Mark Hollis hat wirklich eine fantastische Stimme, die den Liedern der Band jede Menge Atmosphäre gibt. Diese Live-Aufnahme zeigt zum Glück auch, dass die Begleit-Musiker jede Menge können. Einfach mal 8 Minuten die Augen schließen und Talk Talk zuhören wird definitiv empfohlen! 10 von 10 Punkten.
Primus – Tommy The Cat (live at Hangover Fest 2011)
(von beetFreeQ)
So cool ich ein “Hangover Fest” auch fände, das Festival heißt immer noch “Hangout Fest”. Naja, zu der Band: Funk ist cool und live wirklich beeindruckend. Ich find’s nur immer schade, wenn sich eine Funk-Band auf einen Loop einschießt. Dieser Loop hält zwar nur 3 Minuten an und wird dann zum Glück aufgelöst, den faden Beigeschmack dieses nervigen Beginns wird die Band aber nicht los. 6 von 10 Punkten.
Madsen – Nachtbaden
(von Dr. Borstel)
Ach, warum denn Nachtbaden? Madsen hat so geile Lieder, warum muss denn ausgerechnet eines der schlestesten Lieder der Band ausgesucht werden? Wirklich schade: 1 von 10 Punkten.
Andrew Bird – A Nervous Tic Motion of the Head to the Left
(von Kristin)
Andrew Bird kannte ich vorher noch gar nicht. Was ich da höre gefällt meinen Ohren ziemlich gut: Schöner Gesang, passende Begleitung und insgesamt sehr stimmungsaufhellend. Außerdem verdienen Loop-Boxes deutlich mehr Liebe! 10 von 10 Punkten. Andrew Bird wird auf jeden Fall weitergehört!
Robert Rodriguez/Chingon – Malagueña Salerosa
(von David)
Kill Bill, oder? Daher kenne ich das Lied doch! Live bestimmt sehr cool und witzig, aber meiner Meinung nach nicht für die heimische Stube geeignet, auch wenn ich die Idee von mexikanischem Rock’n'Roll für ideal abgedreht halte, reiß es mich einfach nicht vom Hocker und es gibt für Malagueña Salerosa nur 4 von 10 Punkten.
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Eine Durchschnittsbewertung von 6,6 Punkten ist wirklich sehr hoch und spricht für eine schöne Auslese an Livesongs. Die Bonussongs muss ich dieses mal aus Zeitgründen leider auslassen. Die kommen dann in der nächsten Runde wieder, versprochen.
Nun noch mein Vorschlag für die 5te Schnapszahl-Runde: Sufjan Stevens – Say Yes To M!ch!gan.
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